Gesteuerte Geweberegeneration (GTR)

Gewebe-Neubildung mit der gesteuerten Geweberegeneration

Bei einer schweren Parodontitis wird das Gewebe weitreichend zerstört. Typische Schädigungen des Zahnhalteapparats sind:

  • eine starke Rückbildung des Zahnfleischs
  • der Abbau des Wurzelzements (äußere Schicht der Zahnwurzel)
  • der Abbau des knöchernen Zahnfachs im Kiefer mit Bildung von Knochenkratern
  • die Zerstörung der kollagenen Faserbündel, die den Wurzelzement mit dem Knochen verbinden

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Ohne intakten Zahnhalteapparat besteht die Gefahr, dass die betroffenen Zähne herausfallen. Um dies abzuwenden, leiten wir eine gesteuerte Geweberegeneration ein, die das Gewebe anregt, sich neu zu bilden.

Die GTR steuert das Wachstum

Die verschiedenen Gewebearten des Zahnhalteapparats erholen sich nicht in gleichem Tempo. Die Zellen des Zahnfleischs wachsen sehr viel schneller als die Zellen des knöchernen Zahnfachs und der Faserbündel.

Die GTR (Guided Tissue Regeneration) steuert das unterschiedliche Wachstum der Gewebe, indem sie eine Barriere zwischen ihnen schafft. So wird verhindert, dass das Zahnfleisch sich in Bereiche ausdehnt, wo es die Entwicklung der anderen Gewebe stört. Zwischen dem Zahnfleisch und der Zahnwurzel mit dem Knochen setzen wir eine Membran (Barrieremembran) ein. In dem Hohlraum, der dabei entsteht, können sich das Knochengewebe und die kollagenen Faserbündel unbehindert entwickeln. Die Membran muss später nicht entfernt werden, sie wird vom Körper vollständig resorbiert.

Eine schlechte Mundhygiene ist die Ursache für Parodontitis.
Weitere Faktoren begünstigen die Krankheit: • Rauchen • starke Stressbelastung • dauerhafte Einnahme gefäßerweiternder oder blutdrucksenkender Medikamente • Vorerkrankungen • schlecht eingestellter Blutzuckerwert bei Diabetes • hormonelle Umstellungen • genetische Veranlagung • unausgewogene Ernährung • Übergewicht • Bakteriennischen durch Zahnfehlstellungen oder überstehende Füllungs- und Kronenränder

Parodontitis kann auch Allgemeinerkrankungen oder Komplikationen im Körper auslösen, wenn die Bakterien über das zerstörte Gewebe in die Blutbahn gelangen.

Es erhöht sich das Risiko für: • Frühgeburten • chronische Erkrankungen der Atemwege • Schlaganfall, Herzinfarkt und Herz-Kreislauf-Erkrankungen • Verschlüsse an Blutgefäßen • Diabetes • Osteoporose • rheumatische Erkrankungen • Mundschleimhauterkrankungen und Krebserkrankungen in der Mundhöhle • Entzündungen an körperinneren Prothesen

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